image

image

Im Karwendel, zwischen Hochalmsattel und Kleinem Ahornboden (Tour 7, Variante)

Die schönsten MTB-Touren

image

Hütten und Almen mit
dem Mountainbike

Bayerische Hausberge

40 leichte Touren zwischen Garmisch und Salzburg

Exklusiv für Sie als Leser:

MIT GPS-DATEN ZUM DOWNLOAD

unter: gps.bruckmann.de

image

Inhalt

Tourenüberblick

Vorwort

Einleitung

Die Hütten-Kategorien

Werdenfelser Land und Karwendel

1 Hörnlehütte image

Kurze Genusstour am Alpenrand

2 Pürschlinghaus image

Steile Bike-Rampe mit Gipfelziel für Kraxler

3 Esterbergalm image

Rund um den Wank mit Baden im Barmsee

4 Schachenhaus image

Auf den Spuren König Ludwigs II. in den Bergen

5 Wettersteinalm image

Paradiesische Almwiese unter hohen Felswänden

6 Gasthaus Ferchensee image

Gemütliche Runde über Lauter- und Ferchensee

7 Karwendelhaus image

Ein Klassiker mit atemberaubendem Panorama

8 Falkenhütte image

Sagenhafte Auffahrt mit Blick auf die Laliderer Wände

9 Vereiner Alm image

Abwechslungsreiche Tour rund um die Soierngruppe

10 Jocheralm image

Einzigartige Tour über dem türkisblauen Walchensee

Um Isar, Mangfall und Inn

11 Blomberghaus image

Aussichtsreiche Voralpenrunde mit schattiger Auffahrt

12 Lenggrieser Hütte image

Genießerziel im Isarwinkel

13 Rotwandalm image

Rundtour mit Panoramablick aufs Hochkarwendel

14 Erzherzog-Johann-Klause image

Rund um den Risserkogel

15 Buchsteinhütte image

Mit Fußabstecher zum »Adlerhorst« Tegernseer Hütte

16 Aueralm image

Klassiker in den Tegernseer Bergen

17 Taubenberghaus image

Essen und Aussicht top

18 Stadlbergalm image

Im Oberland zwischen Irschenberg und Miesbach

19 Tregler Alm image

Aussichtsbalkon über dem Rosenheimer Land

20 Obere Firstalm image

Vom Schliersee über den Spitzingsattel

21 Ackernalm image

Klassische Rundtour ums Hintere Sonnwendjoch

22 Mariandlalm image

Rail & Bike & Hike

23 Brünnsteinhaus image

Biken und Baden bei Oberaudorf I

24 Gasthof Bichlersee image

Biken und Baden bei Oberaudorf II

25 Schuhbräualm image

Steile Bike-Runde über die Vorberge des Wendelsteins

26 Dandlbergalm image

Aussichtsterrasse über dem Inntal

27 Daffnerwaldalmen image

Almparadies am Heuberg

28 Wagneralm image

Gemütliche Alm am Feichteck

29 Schwarzrieshütte image

Zwischen Hochries und Spitzstein

Chiemgau

30 Frasdorfer Hütte image

Über die »Frasi« auf den Laubenstein

31 Steinlingalm image

Klassiker über dem Chiemsee

32 Priener Hütte image

Ins Naturschutzgebiet Geigelstein

33 Burger Alm image

Almkäserei mit Panoramablick am Wandberg

34 Chiemhauser Alm image

Versteckte Idylle an der Gscheurerwand

35 Hochgernhaus image

Logenplatz vor großer Bergkulisse

36 Staudacher Alm image

Kleine, urige Alm unterm Zwölferspitz

37 Bischofsfellnalm image

Griabige Alm auf der Sonnenseite des Hochgern

38 Langerbauer Alm image

Hörndlwand-Umrundung mit Schwimmeinlage

39 Reiteralm image

Ein feiner Platz zum Genießen und Wohlfühlen

40 Stoißer Alm image

Hoch über dem Salzburger Becken

Zugabe

Orts- und Sachregister

Impressum

image

Im Wettersteingebirge, Blick zum Schachentorkopf (Tour 4)

image

Kaspressknödel auf der Terrasse der Mariandlalm (Tour 22)

image

Trinken ist am Berg besonders wichtig.

image

Bei der Hörnlehütte (Tour 1) – Blick aufs weite Alpenvorland

Piktogramme erleichtern den Überblick

image

Anfängertouren

image

mittlere Touren

image

anspruchsvollere Touren

image

Streckenlänge

image

Summe aller bergauf zu fahrenden Höhenunterschiede

image

Reine Fahrzeit

image

Einkehr an der Strecke

image

viel Sonne (Auffahrt)

image

eher Schatten (Auffahrt)

image

Bademöglichkeit

image

Anreise mit Bahn

image

ergänzende Wandermöglichkeit (Bike & Hike)

Zeichenerklärung zu den Tourenkarten

image

Fahrtrichtung

image

Tourenvariante

image

Wanderstrecke

image

Ausgangs-/ Endpunkt der Tour

image

Wegpunkt

image

Bahnlinie mit Bahnhof

image

Tunnel

image

Seilbahn, Gondelbahn

image

Bushaltestelle

image

Rarkmöglichkeit

image

Hafen

image

Personenfähre

image

Flugplatz

image

Kirche, Kapelle

image

Kloster

image

Burg/Schloss

image

Ruine

image

Wegkreuz

image

Denkmal

image

Turm

image

Mühle

image

Hotel, Gasthof, Restaurant

image

Jausenstation, bewirtschaftete Alm

image

Schutzhütte, Berggasthof (Sommer/Winter)

image

Schutzhütte, Berggasthof (Sommer)

image

Unterstand

image

Grillplatz

image

Jugendherberge

image

Campingplatz

image

Information

image

Museum

image

Bademöglichkeit

image

Bootsverleih

image

Sehenswürdigkeit

image

Ausgrabung

image

Kinderspielplatz

image

schöne Aussicht

image

Aussichtsturm

image

Wasserfall

image

Randhinweispfeil

image

Maßstabsleiste

Besonders schöne Aussicht image

1

Hörnlehütte

2

Pürschlinghaus

4

Schachenhaus

7

Karwendelhaus

8

Falkenhütte

13

Rotwandalm

16

Aueralm

19

Tregler Alm

23

Brünnsteinhaus

24

Gasthof Bichlersee

26

Dandlbergalm

28

Wagneralm

31

Steinlingalm

33

Burger Alm

35

Hochgernhaus

Besonders gutes Essen image

3

Esterbergalm

6

Gasthaus Ferchensee

10

Jocheralm

11

Blomberghaus

12

Lenggrieser Hütte

15

Buchsteinhütte

17

Taubenberghaus

18

Stadlbergalm

20

Obere Firstalm

21

Ackernalm

27

Daffnerwaldalmen

29

Schwarzrieshütte

30

Frasdorfer Hütte

32

Priener Hütte

40

Stoißer Alm

Besonders urige Hütten image

5

Wettersteinalm

9

Vereiner Alm

14

Erzherzog-Johann-Klause

22

Mariandlalm

25

Schuhbräualm

34

Chiemhauser Alm

36

Staudacher Alm

37

Bischofsfellnalm

38

Langerbauer Alm

39

Reiteralm

Tourenüberblick

image

image

Der Autor in den Schlierseer Bergen (Tour 29)

Vorwort

Wer auf dem Mountainbike mit offenen Augen in den Bayerischen Alpen unterwegs ist, wird begeistert sein von der vielfältigen Natur und der weiten Sicht übers Land. Vielerorts fühlt man sich hier wie auf einem großen Aussichtsbalkon. Der Blick von dort oben reicht weit übers Alpenvorland – bei guter Sicht bis zum Böhmerwald. Und im Süden zieht der Alpenhauptkamm mit seinen noch vergletscherten Dreitausendern die Blicke auf sich.

Zum Gesamterlebnis gehört aber ganz wesentlich auch das Einkehren in den Almen, Hütten und Berggasthäusern, die diese Region so sehr bereichern. Schon beim Bergaufradeln kann die Vorfreude auf eine Stärkung und einen Durstlöscher ein Erlebnis für sich sein. Lange Speisekarten darf man zwar nicht erwarten, was unter den oft schwierigen Bedingungen angeboten wird, ist aber meist mit Liebe zubereitet. Und schnörkellose, authentische, oft aus regionalen Produkten zubereitete Almkost kann einem aufmerksamen Gaumen durchaus mehr Genuss bereiten als so manches aus der Standard-Restaurantkost. Wobei auf einigen Almen und Hütten durchaus auch kulinarisch herausragendes Engagement anzutreffen ist. Dank der meist ungezwungenen, lockeren Atmosphäre in und vor den Hütten kommt man zudem mit anderen Bergfreunden leicht ins Gespräch.

Die Mehrzahl der vorgestellten Touren sind eher kürzere »Idealtouren«. Darüber hinaus sind aber auch einige Touren beschrieben, die vielleicht nicht jedermanns Geschmack sind, weil man zum Beispiel ein Stück schieben muss – doch so ein vermeintliches Manko bedeutet meist geringeren Andrang, was Freunde einsamer Touren wiederum erfreuen wird.

image

Die Autorin neben einem grazilen Nostalgie-Drahtesel beim Forsthaus Aquila (Tour 13)

Die Wegbeschreibungen sind so ausführlich wie nötig und so knapp wie möglich. Komplizierte, schlecht markierte Streckenverläufe werden also detaillierter beschrieben, während bei verlässlich beschilderten, einfachen und logischen Wegführungen auch für längere Strecken auf entbehrliche Textbegleitung verzichtet wird. Auf eine detaillierte Kilometrierung von Teiletappen wird bewusst verzichtet – eine übertriebene Fixierung auf Zahlen würde nur ablenken von Wichtigerem: sich zu spüren, die Landschaft zu genießen und das Gefühl zu entwickeln, mit der Natur eins zu sein. Solches Empfinden stärkt wohl bei den meisten Menschen den Respekt vor der Großartigkeit der Natur – und damit auch das Bewusstsein für die Bedeutung umweltschonenden Verhaltens.

»Das Beste steht nicht immer in den Büchern, sondern in der Natur.«

Adalbert Stifter

Viel Freude mit diesem Buch, sowohl bei der Auswahl und Planung der Touren als auch unterwegs in den herrlichen Bayerischen Alpen.

Rosenheim, im Frühjahr 2021

Eva-Maria und Gerhard Hirtlreiter

Einleitung

Tourenauswahl und -planung

Alle in diesem Buch vorgestellten Touren sind auf ihre jeweils eigene Art attraktiv – allerdings nicht für jeden und nicht unter allen Umständen. Um eine Tour als angenehm und reizvoll erleben zu können, ist es wichtig, die gerade »richtige« Tour auszuwählen: eine Tour, die passt – zu einem selbst und den Tourenpartnern (Erfahrung, Kondition, Können?), zur Jahres- und Tageszeit (Exposition zur Sonne?), zum Wetter (Gewittergefahr am Nachmittag?) und zu den aktuellen Wegverhältnissen (Nässe, Altschnee?). Wichtig ist dazu das Anspruchsniveau der Tour.

Die in diesem Buch vorgestellten Touren im insgesamt leichteren Spektrum sind naturgemäß nicht alle gleichermaßen leicht. Die Summe der Anforderungen, die eine Tour unter normalen Bedingungen stellt, drückt sich in den drei folgenden Stufen aus, die wir unterscheiden:

»Leichte Touren« – was heißt das konkret?

»Leichte Touren« im Buchtitel bedeutet, dass es hier um die leichtere Hälfte des Spektrums an Möglichkeiten geht, die Berge mit einem Mountainbike zu erleben. Es werden daher nicht vorgestellt:

lange Touren,

Touren in weglosem Gelände,

Touren, die überwiegend auf Wanderwegen und -pfaden verlaufen,

Touren mit längeren Singletrails in steinigem bzw. verblocktem Gelände,

Touren durch hochalpines Steilgelände,

Touren, bei denen für Biker eine ernste Absturzgefahr besteht.

Anfängertouren (Leicht) erfordern nur eine solide Alltags-Fahrradkompetenz. Sie verlaufen überwiegend auf geschotterten Alm- und Forststraßen, streckenweise auch auf Asphalt; Steigungsstrecken verlangen etwas Ausdauer, halten sich aber in Grenzen. Kurze Abschnitte auf leichten Wanderwegen können vorkommen. Mittlere Touren (Mittel) erfordern eine einigermaßen gute Ausdauer für längere Anstiege sowie die Fähigkeit, auf abschüssigen Schotterstraßen mit beherrschtem Bremsen die Geschwindigkeit zu kontrollieren. Kurze Abschnitte auf Wanderwegen können vorkommen.

image

Brotzeit

Anspruchsvollere Touren (Schwer) erfordern Kondition und Kraft für steilere, auch längere Anstiege sowie eine solide Bike-Beherrschung (aufwärts wie abwärts) für Streckenabschnitte auf rauem Untergrund. Kürzere Abschnitte können auch auf Singletrails verlaufen.

image

Erfrischung vom Feinsten

image

Eine Gams beim Karwendelhaus

Wichtig: Wie anspruchsvoll eine Tour wahrgenommen wird, hängt naturgemäß stark von den konditionellen und fahrtechnischen Voraussetzungen ab, die ein Biker mitbringt. Bei der Schwierigkeitsbewertung gehen wir von Mountainbikern aus, die ihr Fahrrad in alltäglichen Situationen routiniert beherrschen – samt Schalten und Bremsen auf losem Untergrund. An den spezifischen Herausforderungen im Gebirge kann man dann mit zunehmender Schwierigkeit kontinuierlich wachsen. Wer jedoch im Alltag jeden Meter mit der Benzinkutsche zurücklegt und hofft, dank E-Motor gleich die Berge auf einem Zweirad erobern zu können, könnte schon bei den Anfängertouren an seine Grenzen stoßen. Also besser zuerst viel im Alltag radeln, sich dann an die MTB-Technik gewöhnen und schließlich mit den Herausforderungen des Gebirges vertraut werden!

»Man lerne von der Natur, wie langsam vieles sich entfalte, und wie spät das Edelste reife.«

August Hermann Niemeyer

Weitere Infos zur Tourenauswahl und -planung

Zu jeder Tour sind in der linken Randspalte nützliche Anhaltspunkte zur Tourenvorbereitung zusammengefasst, unter anderem:

FahrzeitHier ist die reine Fahrzeit ohne Pausen, einschließlich der Zeiten für die Abfahrten, angegeben. Die Angaben gelten für unmotorisierte Bergradler mit gesunder Ausdauer. Gut trainierte Sportler werden schneller sein, E-Biker sowieso (zumindest bergauf).

StreckenlängeBei Stichtouren ist die Summe aus Hin- und Rückweg angegeben.

HöhenmeterHier ist die Summe der aufwärts zurückgelegten Höhemeter angegeben. Bei Touren ohne jegliche Zwischenab-/auffahrten ist der Wert identisch mit der Höhendifferenz zwischen Ausgangspunkt und höchstem Punkt. Meist sind aber Aufstiege durch Zwischenabstiege »garniert« – dann übersteigt der angegebene akkumulierte Höhenunterschied die reine Höhendifferenz.

image

Wohin des Weges …?

TourencharakterDer Wegcharakter, die Anforderungen bzw. die Voraussetzungen, die man mitbringen sollte, werden hier beschrieben. Für die Bewertung können naturgemäß nur weitgehend unveränderliche Größen berücksichtigt werden: die Art, Untergrund, Steilheit und Breite des Weges. Zu den Anforderungen, denen man unterwegs dann tatsächlich gewachsen sein sollte, können aber zusätzlich auch variable Größen beitragen: Hitze, Nässe, Altschneereste im Frühjahr, Vereisung im Herbst, Zustand des Weges (nach Gewittern mit Starkregen kann ein Weg durch Erosion bzw. Vermurung auch ganz unterbrochen sein). So können die technischen Schwierigkeiten und konditionellen Anforderungen auf einer Tour ggf. höher sein als angegeben.

Ausrüstungs-Checkliste

Technisch fittes Mountainbike (Kauf nur mit eingehender Fachberatung!)

Rahmengröße und -geometrie müssen zur Statur passen

Lenker, Bremshebel und Sattel müssen optimal eingestellt sein

Für Anfänger statt Click-Pedalen solche mit seitlich offenen Pedalhaken

Gefüllte Trinkflasche in passender Halterung am Fahrradrahmen

Leichter Fahrradhelm, mit Schild (Blendschutz)

Sonnenbrille/Fahrradbrille

Fahrradhandschuhe mit Polsterung

MTB-Schuhe oder leichte Trekkingschuhe mit berggerechter Profilsohle

Sportsocken

MTB-Funktionsshirt mit langem, hochschließendem Reißverschluss

MTB-Hose mit Polsterung (im Sommer kurz)

MTB-Rucksack mit Regenhülle

Rucksackinhalt:

Kleines Erste-Hilfe-Set mit Alu-Rettungsdecke

Sonnencreme & Lippenschutz

Wechselgarnitur, Buff/Halstuch

Wind- bzw. Regenjacke

Leichte, lange Überziehhose für kühle Abfahrten (bei angezogener kurzer Hose)

Leichte Steckbeleuchtung, Reflektorbänder

Reparaturset (Werkzeug, Flickset, Schlauch), kleine Pumpe (passend zum Ventil!)

Leichtes Fahrradschloss

Energiereiche Snacks für zwischendurch (Powerriegel, Nüsse, Schokolade, Obst)

Karte, aufgeladenes Smartphone (ggf. GPS-Gerät, ggf. Fotoausrüstung)

Geld, Schlüssel, Ausweise (ggf. DAV, Bergungskosten-/Krankenversicherung)

Benachrichtigungsnummer für Notfälle

image

Nach dem Abgang einer Mure kann auch eine leichte Forststraße eine alpine Herausforderung bereithalten. Umkehren kann in so einem Fall eine nötige Option sein.

Ausgangs-/EndpunktZum sicheren Auffinden des richtigen Ausgangspunkts sind hier die Adressdaten zur Eingabe in das Navi oder die Smartphone-App angegeben. Wo sich der Ausgangspunkt an einer Stelle befindet, die nicht über eine Adresse zu erreichen ist, sind alternativ die GPS-Koordinaten angegeben.

AnfahrtNeben der Anfahrt mit dem Auto wird dort, wo eine Anreise mit der Bahn sinnvoll ist, die Entfernung des Startpunkts zum nächsten Bahnhof angegeben.

Bike & Hike