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Inwieweit stellt der Status Quo in Kaschmir ein Gefahrenpotential für einen Nuklearkrieg dar?


Inwieweit stellt der Status Quo in Kaschmir ein Gefahrenpotential für einen Nuklearkrieg dar?

Die indisch-pakistanischen Kriege und ihre Relevanz für die internationalen Beziehungen
1. Auflage

von: Anya Delen

12,99 €

Verlag: Grin Verlag
Format: PDF
Veröffentl.: 09.10.2019
ISBN/EAN: 9783346033499
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 24

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Beschreibungen

Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 2,3, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Institut für Politische Wissenschaft), Veranstaltung: „Vergessene Kriege“ und ihre Relevanz für die aktuellen internationalen Beziehungen, Sprache: Deutsch, Abstract: In Anbetracht der Aktualität des Kaschmir-Konflikts, gilt es nachfolgend eine Analyse im Hinblick auf die reelle Gefahr eines Nuklearkrieges zu erstellen, um damit einhergehend eine Antwort auf die Frage darzubieten, inwiefern der Konflikt um den Status von Jammu und Kaschmir ausschlaggebend für einen Anstieg des Gefahrenpotentials ist. Bereits nach der Teilung des indischen Subkontinents im August 1947, in Folge dessen die Nationalstaaten-Bildung des heutigen Pakistans und Indiens erfolgte, florierte der mittlerweile über 60 Jahre andauernde indisch-pakistanische Antagonismus, dessen Kern die Frage nach der Zugehörigkeit des Territoriums von Jammu und Kaschmir in der Himalaya-Region seit jeher verkörpert. Nach wie vor herrscht Uneinigkeit über Legitimität des im Oktober 1947 unter der Zustimmung des einstigen Maharadscha von Jammu und Kaschmir erfolgten Beitritts zur indischen Union.

Auch ein seitens der Vereinten Nationen arrangierter Maßnahmeplan zur Wiederherstellung eines Waffenstillstands sowie der Realisierung einer Volksabstimmung, konnte weder durchgesetzt werden noch die Konfliktparteien beschwichtigen. Die unverkennbare Dependenz zwischen der Territorialfrage von Jammu und Kaschmir sowie einer Reihe indisch-pakistanischer Kriege, führte speziell im letzten Jahrzehnt zum Aufgreifen der Friedensverhandlungen, die angesichts der Tatsache, dass Pakistan und Indien mittlerweile zu großen Atommächten angewachsen sind, essentiell für die Abkehr neuer kriegerischer Auseinandersetzungen waren.

Der US-amerikanische Präsident Barack Obama implizierte mit seinem Kurswechsel zu Beginn seiner Amtszeit eine Neubewertung der akuten Bedrohungslage auf der Welt, insbesondere aufgrund der Gefahr eines nuklearterroristischen Anschlags. So intendiert auch er einen Beitritt aller Staaten zum Nichtverbreitungsvertrag (NVV) über atomare Waffen mit dem Ziel die Proliferation von Nuklearwaffen zu verhindern, dem allerdings Indien und Pakistan ungeachtet des internationalen Drucks bis heute nicht beigetreten sind. Stattdessen führen beide Staaten ihre Atomwaffenprogramme fort, obwohl die Anzahl extremistischer Terrorgruppen in der Region erheblich angestiegen ist und damit einhergehend auch die Gefahr eines unberechtigten Nutzens nuklearer Waffen, allem voran im Konflikt um Jammu und Kaschmir. Zwar drohten sich die Regierungen der beiden Länder bereits mehrfach mit einem atomaren Angriff, welcher bislang jedoch mitsamt seiner verheerenden Konsequenzen ausgeblieben ist.
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 2,3, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Institut für Politische Wissenschaft), Veranstaltung: „Vergessene Kriege“ und ihre Relevanz für die aktuellen internationalen Beziehungen, Sprache: Deutsch, ...

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