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Des Widerspenstigen Zähmung


Des Widerspenstigen Zähmung

Variationen über ein neuzeitliches Rollenspiel - Mit Illustrationen von Imma Setz
1. Aufl.

von: Imma Setz, Rudolf Gerhard

7,99 €

Verlag: Aquensis
Format: EPUB
Veröffentl.: 30.10.2014
ISBN/EAN: 9783954571239
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 112

Dieses eBook erhalten Sie ohne Kopierschutz.

Beschreibungen

Was wohl wäre passiert, wenn Eliza sich im weltberühmten Musical „My
fair lady“ den Ausruf „Und wo zum Teufel sind meine Pantoffeln?“ nicht
hätte gefallen lassen?

„(.) Rudolf Gerhardt hat dem Liebesleben von Professor Higgins und
seiner umdressierten Blumengöre Eliza nachspioniert. Und es hat sich
gelohnt. Die beiden kabbeln sich auf höchstem Niveau, und der Leser hat
seine Freude dran. Geistreich duelliert sich das Paar um die Dominanz in
der neuen Beziehung. Aus der fair Lady ist eine freche Lady geworden,
aber der ehemalige Hagestolz-Professor genießt es, wie sein einstiger
Zauberlehrling sein Leben und seine Gedanken durcheinander wirbelt.
Wenn zwei sich streiten, freut sich der Leser. (.)“
Aus dem Vorwort von Helmut Markwort, Focus

„Wer hätte sich nicht schon bei ‚My fair Lady‘ oder bei einer der moderneren
Versionen alt-modisch heiler Welt, z. B. bei Rosamunde-Pilcher-
Filmen, amüsiert und ganz plötzlich das ungute Gefühl gehabt, dass man
diese Geschichten zeitgemäßer und richtiger zu Ende schreiben müsste,
damit sie in unsere Welt der gender equality passen? Das unternimmt
Rudolf Gerhardt hier mit diesem Bändchen, hübsch unterstützt von den
Illustrationen, die Imma Setz beisteuert. Ganz so einfach ist es aber nicht;
alte Stereotype haben uns noch immer fest im Griff. Das neue Miteinander
muss ausgehandelt werden, immer aufs Neue. Manchmal gelingt es
erst bei einem Glase Wein, berichtet Rudolf Gerhardt und wird damit bei
mancher und manchem Zustimmung finden. Weniger trocken ist es auf
diese Weise allemal als die Auslegung und Anwendung des die Gleichberechtigung
der Geschlechter verbürgenden Artikels 3 unseres Grundgesetzes,
die dem gelernten Juristen Rudolf Gerhardt durchaus geläufig ist.
Aber mit den Jahren geht es ihm nicht mehr nur ums Recht, sondern um
Erkenntnisse, die schmunzelnd gewonnen werden. Viel Vergnügen dabei.“
Dr. hc. Renate Jäger, Richterin des Bundesverfassungsgerichts a.D.
Rudolf Gerhardt, 1937 in Frankfurt am Main geboren, erheitert seine Leser durch die Kunst, im Alltäglichen das Besondere zu entdecken und mit einem Augenzwinkern seine Umgebung zu beobachten. Der promovierte Jurist hat das „kleine Feuilleton“ zu seinem literarischen Feld und damit seinen Kindheitswunsch zum lebenslangen Beruf gemacht. Als Journalist hat er Jahrzehnte lang für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Zeit geschrieben und für Hörfunk und Fernsehen der ARD gearbeitet. Er ist bis heute Mitherausgeber der Zeitschrift für Rechtspolitik, die er vor 45 Jahren mitbegründet hat. Im Jahr 1986 wurde er als Professor an die Johannes Gutenberg-Universität in Mainz berufen. Seit über 30 Jahren lebt er nun in einem idyllischeSchwarzwald-Ort und betrachtet von hier aus als Autor die Höhen und Tiefen des menschlichen Lebens aus der optimistischen Perspektive des gutartigen Humors. Imma Setz, geboren 1946 in Bad Tölz, begleitet den Autor schon seit Jahrzehnten nicht nur zeichnerisch. Vom „Traumberuf“ ihrer Jugendzeit, Kinderbücher zu illustrieren, wachte sie in München schnell auf und stellte sich der Wirklichkeit: Sie arbeitete viele Jahre lang in einem großen juristischen Fachverlag. Eine schicksalhafte Begegnung in Berlin mit einem Juristen und Journalisten aus Frankfurt/Main ließ sie ihre Münchener Heimat nach mehr als 30 Jahren verlassen. Nach ihrer „Auswanderung“ in ein kleines Schwarzwalddorf illustriert sie heute die Bücher von Autoren, die sich für erwachsen halten, wie sie es ironisch lächelnd ausdrückt. Ihre Bilder sind mehr als Ab-Bilder der Texte, die sie im Sinne des Wortes „anschaulich“ macht – sie erzählen eine eigene Geschichte. „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“ – als sie das dem Autor sagte, stutzte er: „Meinst du also, dass meine Texte zu deinen Bildern überflüssig sind?“ „Nicht ganz“, sagte sie. Und man vertrug sich wieder.

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